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Geleitwort

Wenn Leben und Tod zusammen fallen.

Fehl- und totgeborene Kinder und ihre Familien

 

Der Tod am Anfang des Lebens trifft mit voller Wucht, und er ist weitgehend unsichtbar. Er zerstört Hoffnungen und Träume, er provoziert Schuldgefühle und Vorwürfe, er verursacht das Gefühl einer großen Leere, und er macht sprachlos.

Schon immer versuchen Menschen, mit dieser schmerzlichen Erfahrung irgendwie umzugehen. Sie suchen Möglichkeiten, den Abschied zu gestalten. Sie sehnen sich nach Orten, an denen sie sich ihrem Kind nahe fühlen. Sie hoffen auf einen „himmlischen“ Ort für ihr Kind selbst. Sie tun dies still, allein und zumeist unverstanden.

In der öffentlichen Wahrnehmung vollzieht sich zunehmend ein Wandel. Mit größerer Offenheit sprechen wir über Fehl- und Totgeburt. Eigene Formen der Trauerkultur entwickeln sich. Wir wissen um die heilsame Kraft von Anteilnahme, Mitgefühl und gemeinschaftlichen Ritualen. Und wir glauben, dass in Gottes Gnade alle Menschen geborgen sind. Von Anfang an.

Ausstellung und Begleitprogramm wollen diese Themen in den Blick nehmen und einen Raum zur Diskussion bieten. Betroffene sollen ebenso angesprochen sein wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Klinik, Beratung, Seelsorge und Selbsthilfe.

 

Ein besonderer Dank gilt Teresa Loichen, Diözesanreferentin für „Netzwerk Leben“ im Bistum Eichstätt. Mit ihrer Ausstellung „…sie schauen das Antlitz Gottes - Seelsorge nach Totgeburt“ war sie eine wertvolle Ideengeberin und Projektbegleiterin.

 

 

 
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