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Inhalt

Die Ausstellung

 

Die Ausstellung ist in drei inhaltliche Bereiche gegliedert:

"Gottesnähe erhoffen" eröffnet historische, volksfromme und theologische Zugänge zum Thema Fehl- und Totgeburt.

"Abschied gestalten" will einen sensiblen Umgang mit betroffenen Familien anregen.

"Mit der Trauer weiterleben" bietet Informationen aus der Arbeit mit Trauernden. Hier können sich die Besucher über Trauerphasen  informieren, selbst einen Trauerweg "abschreiten" und sich von Bildern und Texten trauernder Eltern berühren lassen.
Eine eigene Passage stellt die Ansätze und das Angebot von Seelsorge, Beratung und Selbsthilfe dar.

Ein "Raum für Trauer" bietet die Möglichkeit zu Klage und Gebet.


Die Ausstellung ist als Weg angelegt. Die unterschiedlichen Lichtverhältnisse und Ausblicke im Bistumshaus St. Otto unterstützen die Eindrücke der Besucherinnen und Besucher. Die halb-öffentliche Atmosphäre gewährleistet ebenso spontane Begegnung mit dem Thema wie auch ein gezieltes Sich-Einlassen.

Ziel von Ausstellung und Themenwochen

  • Bewusstsein schärfen für die Situation der Familien, die von Fehl- und Totgeburt betroffen sind, - unabhängig davon, wie lange die Fehl- oder Totgeburt zeitlich zurückliegt
  • Anregungen geben für einen sensiblen Abschied und eine einfühlsame Trauerbegleitung in Pastoral, Klinik, Beratung und Selbsthilfe
  • Mut machen, sich der Trauer, den Ängsten und den seelischen Wunden der Menschen zuzuwenden, - insbesondere auch, wenn diese unter Schuld- und Schamgefühlen leiden
  • Begleitung anbieten und Raum geben für Klage und Trauer
  • Impuls sein, das Miteinander von Pastoral und Caritas, von Seelsorge, Beratungsdiensten und Selbsthilfeinitiativen, weiter voranzutreiben

Die Ausstellung wird im Jahr 2014 zu einer Wanderausstellung umgestaltet und kann von Pfarreien, Verbänden, Einrichtungen und Initiativen ausgeliehen werden.

 
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